Pressestimmen

F. Mendelssohn Bartholdy: Paulus

Flensburger Tageblatt, 07.05.2010

"... Janz befeuerte seine Choristen zu machtvollen Jubelchören, ließ die tatsächliche Klasse seines vokalen Riesenapparats vor allem in den zahlreichen sentimental-filigranen Pianissimo-Passagen aufleuchten. Und dann der rasende Tutti-Jubel im virtuosen Chorsatz „Mache dich auf, werde Licht“: suggestiver Orchesterfuror, vertrackte Fugati, eherne Finalakkorde im satten Dur-Fortissimo – Mendelssohn als versierter Bühnendramatiker des 19. Jahrhunderts. ... Uneingeschränkter Jubel für eine gelungene Reanimierung dieses Harmonie-gesättigten Meisterwerks"

Die Welt, 04.05.2010

"... Um zu verstehen, warum die Aufführung des Paulus-Oratoriums ... in der Laeiszhalle zum Ereignis wurde, muss man wissen: Sangesfreudige Liebhaber zu einem Chorinstrument zu schmieden, das weniger durch Masse als durch Klasse beeindruckt, bedarf es eines Leiters, dem es um einen schlanken Chorklang geht. ... Matthias Janz, Ziehvater des Flensburger Bach-Chores ... ist der rechte Mann an der richtigen Stelle. ...
Geradezu Himmel aufreißend der von einem mächtigen Orchester-Crescendo vorbereitete Chorsatz 'Mache dich auf! Werde Licht!'. Beängstigend das verschlungene ... Fugato der Finsternis, bevor die Herrlichkeit aufstrahlt und in den Choral 'Wachet auf, ruft uns die Stimme' einströmt. Unheil drohend das Geraune der wetterwendischen Glaubengenossen des Paulus, das paukendonnernde 'Weg mit ihm!' - bevor sich über gedämpften Orchesterstimmen der Choral 'O Jesu Christe, wahres Licht' erhebt. ..."


J. S. Bach: Matthäus-Passion BWV 244

Flensburger Tageblatt, 06.04.2010

Bachs Inferno: Suggestive Matthäus-Passion
"Die spekulative Frage, ob Thomaskantor Johann Sebastian Bach unter anderen Lebensumständen nicht auch ein grandioser Opernkomponist geworden wäre, drängt sich dem Hörer immer dann auf, wenn er spannungsvolle Aufführungen seiner Passionen erlebt, die bewusst das Dramatische des Golgatha-Geschehens in den Interpretations-Fokus stellen. So geschehen bei der jüngsten Wiedergabe der Matthäus-Passion durch Matthias Janz und sein Bach-Ensemble in der voll besetzten Marienkirche: geistliches Musiktheater pur weitab aller betulichen Larmoyanz! ... So viel künstlerische Potenz und Agilität wirkte naturgemäß stimulierend auf das bewährte Bach-Ensemble und die stimmgewaltigen Bach-Chöre: von Schwermut, Angst und Trauer bis zu schlichtem Gottvertrauen und Zuversicht war alles präsent – Furcht erregend das infernalische Gekeife des entfesselten Mobs in den apokalyptischen Turba-Chören: Dantes Inferno à la maniera J.S.Bach!"


Messiah

Flensburger Tageblatt, 02.01.2010

Packendes Musiktheater zum Jahresabschluss
"Verhalten, locker und geradezu entspannt der Einstieg, stählern-strahlend der Halleluja-Jubel zum paukenumtosten Schluss: eine schlüssige und effektvolle Sicht auf Händels 'Messiah-Halleluja', das Matthias Janz im Jahresabschlusskonzert im Deutschen Haus sogar als Dreingabe wiederholen musste. ... Dabei konnte die perfekt funktionierende Chorgemeinschaft ('Filharmonisk Kor Odense' und 'Flensburger Bach-Chor') durchaus mit fokussierter Stimmgewalt imponieren, überzeugte aber vor allem mit präzise-ziselierten Fugati und blitzsauberen Koloratur-Sequenzen quer durch alle Stimmgruppen – diese Chöre klangen ausgewogen, verfügten über sonore Tiefe, fein gestaffelte Mittelstimmen und einen intonationssicheren Sopran mit imponierenden Spitzentönen. ..."


Weihnachtskonzert 2009

Flensburger Tageblatt, 22.12.2009

"... Tradition wird bei Matthias Janz zur unverzichtbaren Basis gründlicher Chorarbeit, die in dem gleichmäßig hohen Niveau seiner renommierten Konzertchöre schönste Ergebnisse zeitigt. Keimzelle dieser schätzenswerten Entwicklung ist sorgfältigste Jugendarbeit, mit der Janz seinen musikalischen Nachwuchs auf anspruchsvolles Repertoire vorbereitet: die hörbaren Ergebnisse sind immer wieder erstaunlich.
So wurden den Hörern in der ausverkauften Marienkirche altvertrautes Liedgut zum weihnachtlichen Heilsgeschehen in immer neuen Varianten und Besetzungen geboten: Kinderchor und Jugendkantorei mit anrührend-schlichten Hirten- und Engelschören, Kanons im Dialog mit der Hörergemeinde und die sich sicher präsentierende Jugendkantorei mit einer fein musizierten 'Missa breve' von Charles Gounod. Federnd und gelöst der kurze Ausflug in internationales Liedgut, perfekt und ausgewogen der Eingangs- und Schlussblock mit anspruchsvollen Chorsätzen aus fünf Jahrhunderten, die der Bach-Chor mit einem zügig und dynamisch spannend musizierten 'Stille Nacht' ausklingen ließ.
Entgegen dem allgemeinen Trend braucht man sich um die Zukunft des Flensburger Bach-Chores also keine Sorgen zu machen ..."


J. S. Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248

Flensburger Tageblatt, 08.12.2009

"Zu den musikalischen Festtagsritualen rund ums Christfest gehört zweifelsohne die Aufführung von Bachs Weihnachtsoratorium ... Mit festtäglichem Schwung und dynamischem Elan stürzten sich Matthias Janz und seine bewährten Ensembles in diesen musikalischen Kosmos ... Bei aller Traditionspflege: Es gab in St. Marien eine hörenswerte Novität zu erleben, da der wie immer wohlklingende Bach-Chor in den Kantaten 4-6 durch das klein besetzte „Collegium vocale“ ersetzt wurde, was diesem Abschnitt einen schlankeren, aber dramatischeren Charakter verlieh. Janz gruppierte ein junges Solistenteam rund um den erfahrenen York Felix Speer und inspirierte Chor und Orchester zu differenzierter Agilität und dynamischer Feinabstimmung. ..."


Frieden: Purcell - Vaughan Williams - Haydn

Flensburger Tageblatt, 16.11.2009

"Ins Jenseitige zielende Hoffnung auf Frieden im Widerschein des erschütternden Grauens der Weltkriege: Ralph Vaughan Williams narrativ-emotionsgeladene Musiksprache seiner 1936 entstandenen Kantate „Dona nobis pacem“ war bei Matthias Janz und seinen klangintensiven Riesenensembles bestens aufgehoben. ... Vaughan Williams spätromantischer, komplexer Friedensappell in seiner variantenreichen Klangfülle voller dynamischer Abstufungen und instrumentaler Effekte hält die Balance zwischen dringlich-zagendem Hoffen (balsamisch zart Johanna Winkels irrisierender Sphären-Sopran), chorisch formulierter Angst und Zuversicht (satt, präzise und präsent das ausgewogene Chorplenum) und einem unerbittlich voranschreitenden Vernichtungsinferno (unter dem Diktat suggestiv-ätzender Militärrhythmik). Matthias Janz gelangen hier wundervolle Übergänge, delikat formulierte Chorpassagen und ein dosiert-martialisches Orchestertutti von beängstigender Eindringlichkeit. Diese durchdachte Interpretation atmete bis zum ätherisch ausgekosteten Pianissimo-Finale die Furcht kollektiven Ausgeliefertseins, tief empfundenes Grauen vor omnipräsenter Kriegs-Hybris und eine letztlich zeitlose Sehnsucht nach Frieden!"


G. F. Händel: Samson

Dithmarscher Landeszeitung, 09.05.2009

"Das war ein richtig großartiges Konzerterlebnis, Händels 'Samson' mit exzellenten Solisten, dem wieder einmal großartigen Bach-Chor und dem Schleswig-Holsteinischen Sinfonie-Orchester unter Matthias Janz und das ganze in Dithmarschens größter Konzert-Kirche - das war nicht zu toppen. ... Der Bach-Chor zeigte sich von seiner besten Seite: Exakt in der Artikulation, aufmerksam und versiert folgten Sänger und Sängerinnen dem Dirigat von Matthias Janz. Die rund 300 Zuhörer bedankten sich für dieses außergewöhnliche Konzert mit lang anhaltendem Beifall."

Flensburger Tageblatt, 07.05.2009

"Zu den verdienstvollen Ausgrabungen im Händel-Jubiläumsjahr zählt zweifelsohne die Aufführung des hierzulande selten musizierten Oratoriums 'Samson', das von Matthias Janz und seinen Klangkörpern ... in einer stringenten Interpretation zu hören war.
Unmittelbar im Anschluss an den weltberühmten 'Messias' entstanden, hatte Händel die kraftstrotzende Geschichte aus dem Alten Testament zu einer musikalischen Parabel über Gefangenschaft, Ohnmacht und unerschütterliche Zuversicht geformt - ein stattliches Werk der erstaunlich leisen Töne und der lyrischen Verinnerlichung. Janz griff diesen Gedanken konsequent auf und vermied mit seinem wie immer vorzüglich einstudierten Bach-Chor jede bombastische Attitüde: Das aus Unfreiheit und Blindheit entstandene Leid wurde in wehmütigen Pastellfarben nachgezeichnet, Aufbegehren und Auseinandersetzungen der Israeliten mit den siegestrunkenen Philistern gerieten nie zur oberflächlich-phonstarken Effekthascherei. ..."

L. v. Beethoven: 9. Sinfonie

Flensburger Tageblatt, 31.12.2008

"... Die gut 1000 Zuhörer kamen auf ihre Kosten. Bot doch das Orchester unter der Leitung von Bach-Chor-Leiter Matthias Janz eine farbig-leichtfüßige, zugleich vielschichtige Version von Beethovens letzter und größter Sinfonie. ... Im Finale präsentierten zunächst die tiefen Streicher das „Freude“-Thema im Pianissimo, bevor nach vielfältig variierten Anläufen des Orchesters das Vokalensemble aus Mitgliedern des Flensburger Bach-Chors und des Opernchors die berühmte „Ode an die Freude“ anstimmte: Ein kraftvoller, klanglich homogener und in den Fugato-Passagen stets durchhörbarer Gesang, der einfach mitreißend war. ..."


Weihnachtskonzert 2008

Flensburger Tageblatt, 23.12.2008

"Alte Weisen und historisches Instrumentarium, Kantoreien und Kinderchöre, andächtig lauschende Menschen in überfüllten Kirchen: All dies scheint untrennbar zum alljährlichen Kirchenkonzert-Ritual der Weihnachtszeit zu gehören.
In St.Marien erfüllten die verschiedenen Formationen des Bach-Chores dieses offensichtliche Festtagsbedürfnis mit zwei aufeinander folgenden, ausverkauften Weihnachtskonzerten in bewährter Manier: ein durchdachter Mix traditioneller Weihnachtsweisen und meist frühbarocker festtäglicher Chormusik, anrührend schlicht und dabei natürlich technisch perfekt musiziert von den bestens präparierten Chören unter Leitung eines anscheinend nimmermüden Matthias Janz..."

J. S. Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248

Flensburger Tageblatt, 09.12.2008

"... Gewohnt gut der groß besetzte Bach-Chor mit seinem ansatzlosen Umschalten von akzentuierter Wortdeklamation zu schwingenden Legatobögen, der ausgewogenen Klangbalance seiner Stimmgruppen und der spielerischen Brillanz in den Koloratur-Sequenzen. Janz und seine Choristen legten diesmal anscheinend besonderes Gewicht auf detaillierte Durchgestaltung der schlichten, aber im Grunde äußerst raffinierten Choräle: Der Duktus der bekannten Melodien wirkte besonders flüssig, durchlässig und elegant, man vermied das allzu Statische zugunsten einer fast spannend-suggestiven Erzählform; Bachs geniales Weihnachtsoratorium in St.Marien – ein unverzichtbares musikalisches Kontinuum mit behutsamen Neuakzentuierungen!"

Flensburger Tageblatt, 08.12.2008

Mit Pauken und Trompeten musikalischen Reichtum präsentiert
"... Diese Fröhlichkeit wurde temporeich von Matthias Janz, seinem Chor und dem Flensburger Bach-Ensemble aufgenommen, erstrahlend im Eingangschor, innig-verhalten in den Chorälen. Besonders im schwierigen Engels-Chor 'Ehre sei Gott' mit seinen komplizierten  Fugato-Einsätzen durfte der Flensburger Bach-Chor einmal mehr seine hervorragende Interpretationsvielfalt demonstrieren. ... Die wunderbare Akustik und das reizvolle Ambiente mögen wohl das ihre dazu beigetragen haben, dass der jubilierende Schlusschor wie ein einziger Triumph klang. ..."


Kontraste: Mozart - Honegger - Kodály - Poulenc

Flensburger Tageblatt, 05.11.2008

Der Tod im Spiegel der Musik - Der Flensburger Bach-Chor überzeugte gemeinsam mit dem Symphonischen Chor Hamburg
"... Mozarts d-moll-Kyrie als feierlich-getragener Einleitungssatz einer nie vollendeten Messe gab Raum für machtvolle Klangfülle des perfekt einstudierten Riesen-Chores (Flensburger Bach-Chor plus Symphonischer Chor Hamburg). Umso erschreckender der unvermutete Übergang zur vital-grotesken Tonsprache Honeggers in seinem apokalyptischen 'La Danse des Morts" ... Der wechselnde Dialog eines Sprechers ... fand seine grelle Antwort im entäußerten Furor der Chormassen und des fiebrig-vibrierenden Orchesterapparates (Sønderjyllands Symfoniorkester). Zoltán Kodálys national-angehauchtes 'Te Deum' glättete .. die Wogen mit Satzstrenge und verhaltenem Jubel ... Das 'Gloria' des geistvollen Querdenkers Francis Poulenc ...: getragene Grandezza im 'Gloria', respektlos-dreist das eingängige 'Laudamus te', in dem der Chor nochmals stilistische Eleganz bewies, rührende Innigkeit im finalen Ausschwingen ... Verdienter Jubel für einen bravourösen Matthias Janz und seine hellwachen Musiker - die Daheimgebliebenen ahnen vielleicht, was sie versäumt haben!"

Flensborg Avis, 04.11.2008

Bragende flot kormusik
"Musikdynamoen Matthias Janz giver atter publikum en musikalsk oplevelse der er stor i mere end én forstand. Fremførelsen er helt i top, både teknisk og musikalsk, og de 300 medvirkende giver en fantastisk volumen, som man sjældent har mulighed for at opleve akustisk. ... Mozarts stort klingende kyrie sats fra 1780 indledte koncerten og gav publikum en forsmag på korets flotte klang allerede ved de indledende Kyrie-råb. De kom med en kraft og præcision, der gav en uvilkårlig rislen ned ad rygen. ... i en direkte overgang bragede Arthur Honeggers "La Danse des Morts" løs. Meget flot effekt! Honeggers kontrastfulde værk blev leveret med stor musikalsk indlevelse af både orkester og kor. ... Stor roser til de forbilledlige samarbejde mellem Sønderjyllands Symfonikerne og Matthias Janz og hans to pragtfulde kor. ..."


Heinrich Schütz: Motettenkonzert

Flensburger Tageblatt, 15.07.2008

"... Es waren viele rufende Stimmen, die das 'Collegium Vocale' des Bach-Chores unter Leitung von Matthias Janz für sieben Motetten aus der 'Geistlichen Chormusik 1648' von Heinrich Schütz aufbot. Geschrieben in den Wirrnissen und Schrecken des 30-jährigen Krieges, vermitteln diese knapp formulierten A-cappella-Motetten stets Hoffnung auf Erlösung bei aller Angst und Verzweiflung. Die jungen Stimmen schienen sich in dem unverwechselbaren Schütz-Stil zwischen italienischem Vokal-Glanz, nordeuropäischer Polyphonie und gregorianischen Anklängen ausgesprochen wohl zu fühlen, gingen spielerisch mit den verwobenen Musikstrukturen um und bildeten in elastischer und intonationsreiner Vielstimmigkeit einen reizvollen Rahmen für die eingebettete Orgelmusik. ..."

Joseph Haydn: Die Schöpfung

Flensburger Tageblatt, 09.05.2008

"... So können wir uns erfreuen an dieser farbenfrohen und naiven Darstellung der Schöpfungsgeschichte. Besonders wenn sie so großartig vorgetragen wird wie beim Gemeinschaftskonzert des Flensburger Bach-Chores mit dem Schleswig-Holsteinischen Landestheater. Das Vokalensemble, verstärkt durch den Opernchor, zeigt sich unter der auf flotte Tempi ausgerichteten Leitung von Matthias Janz in den Chorpartien stimmgewaltig. Das Orchester spielt luftig auf. Und die drei Solisten sind himmlisch ... Jubel in Flensburgs Deutschem Haus."

J. S. Bach: Matthäus-Passion BWV 244

Flensburger Tageblatt, 25.03.2008

"... Am Karfreitag führte der Flensburger Bach-Chor dieses Gipfelwerk des Barock in der – voll besetzten – Marienkirche auf. Dirigent Matthias Janz gelang dabei das Kunststück, die Schlagkraft seines gut 90-köpfigen Ensembles in den monumentalen Chorsätzen zu voller Wirkung zu entfalten, und zugleich die Transparenz und Schlankheit kleinerer Ensembles zu erreichen. Dies gelang vor allem durch blitzsaubere Intonation und einen jungen, kraftvoll-homogenen Chorklang. Zeitweilig wurde der Bach-Chor dabei unterstützt durch die engelsgleich zarten Stimmen der Jugendkantorei. Ob als vielstimmige Volksmenge, ob als Jüngerschar, als wütender Mob oder spottende Soldaten – stets agierten die Sängerinnen und Sänger absolut souverän. Fast überirdisch so manche lyrische Passage. „Oh Haupt voll Blut und Wunden“ etwa ließ Janz kraftvoll beginnen, um Lautstärke und Tempo dann zurückzufahren, bis das Lied stockend zu ersterben schien. Farbigkeit, Expressivität und flotte Tempi, bei denen so manche der 78 Nummern des Werks regelrechten Drive bekam, waren die weiteren Zutaten zum hervorragenden Gelingen dieser Aufführung. ... Eine beeindruckende und berührende Aufführung."


J. S. Bach: Johannes-Passion BWV 245

Flensburger Tageblatt, 12.02.2008

"Emotional, stringent, packend: Johann Sebastian Bachs 'Johannes-Passion' in der immer öfter zu hörenden 2. Version von 1725 erfuhr in der Interpretation von Matthias Janz, seinem 'Collegium Vocale' und dem vorzüglichen 'Concerto Farinelli' eine konsequent unsentimentale Deutung zwischen tiefem Ernst und grandioser Theatralik. ... Dazu das von Matthias Janz speziell ausbalancierte 'Collegium Vocale' des Flensburger Bach-Chores mit bewusst strahlender Soprandominanz auf schlankem Tutti-Fundament, elastisch, klangschön und virtuos ohne jeden Anflug von klanglicher Verdickung, anrührend im sorgsam modulierten Pianobereich, agil und präzise in den technisch anspruchsvollen Turba-Chören. ..."


C. Orff: Carmina Burana

Flensburger Tageblatt, 31.12.2007

"... Im ausverkauften Deutschen Haus ... eine geballte choristisch-sinfonische Machtdemonstration in Carl Orffs unverwüstlich-mitreißender 'Carmina Burana': Matthias Janz setzte das Rad der Fortuna zunächst eher gemächlich in Bewegung, der Chor dankte es mit Präzision und selten gehörter Textverständlichkeit. Die mittelalterlichen Texte im Gewande der typisch orffschen Tonsprache in holzschnittartiger Schlichtheit und hinreißender Rhythmik - das saß an diesem Abend alles passgenau und stimmig. ... Respekt vor der stilistischen Bandbreite, der Einsatzbereitschaft und der nie nachlassenden Qualität des wieder bestens präparierten Bach-Chores. Nach weihnachtlichem Dauereinsatz nun noch der streckenweise kitzlige Ausflug in orffsche Vertracktheiten - eine eindrückliche Demonstration sängerischer Tugenden, die Janz und seinen Chören einmal mehr gelang!"